MIT DER FOS DAUN THEORIE UND PRAXIS VERBINDEN

Das hört sich gut an: Unterricht mit fachbezogenem Praktikum, individuelle Betreuung und in 2 Jahren die allgemeine Fachhochschulreife. Und das alles nicht weit weg, sondern mitten in der Vulkaneifel! Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Schulstrukturreform entstand die Realschule plus Daun 2011 als Nachfolgeschule der Hauptschule Daun und der Leopold-von-Daun-Realschule. Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 startete die Fachoberschule (FOS) mit der Fachrichtung Gesundheit und Soziales.

Die zweijährige FOS ist durch das integrierte Praktikum im 11. Schuljahr ein schneller Weg zur Hochschule, bietet aber auch eine solide Basis für attraktive Ausbildungsberufe. Neben den allgemeinbildenden Fächern sind Konzepte zur Gesundheitsförderung, Ernährung, Psychologie und Anatomie besondere Schwerpunkte.

 

Klare Voraussetzungen: Bedingungen für die Aufnahme in die Fachoberschule Gesundheit und Soziales sind der qualifizierte Sekundarabschluss I nach der Klassenstufe 10 mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und mindestens ausreichende Leistungen in Deutsch, Mathematik und Englisch. Aufgenommen wird auch, wer die Versetzung in die Klassenstufe 10 eines G8 Gymnasiums oder in die 11 eines G9 Gymnasiums oder einer Integrierten Gesamtschule geschafft hat (der Notendurchschnitt spielt hier keine Rolle). Außerdem braucht man den Nachweis eines Praktikumsvertrages für ein gelenktes Praktikum in einem Betrieb oder einer gleichwertigen Einrichtung des Gesundheitswesens.

Konsequente Praxisorientierung: Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule absolvieren in der 11. Klasse jeweils an 3 Tagen in der Woche ein betriebliches Praktikum in der gewählten Fachrichtung. An den anderen beiden Tagen und im gesamten 12. Schuljahr besuchen sie den Unterricht in der Schule.

Viele Wege stehen offen: Mit der allgemeinen Fachhochschulreife wird der Zugang zu allen Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften möglich. Der besondere Schwerpunkt ermöglicht sogar an einigen Universitäten die Bewerbung für Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie.

Erfolgreiches Modell: Inzwischen gibt es in Rheinland-Pfalz an über 30 Standorten Fachoberschulen mit enger Verzahnung zwischen Theorie- und Praxis­unterricht mit dem Ziel der allgemeinen Fachhochschulreife. Dies wird erreicht durch die Kooperation zwischen der Fachoberschule und den beteiligten Praktikumsbetrieben.

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