ICH HABE SPASS AM UMGANG MIT MENSCHEN

MELANIE DIEDERICH HAT IHRE AUSBILDUNG ALS PFLEGEFACHKRAFT NACH EINEM JAHRESPRAKTIKUM BEGONNEN UND WUSSTE DESHALB, DASS DIESER BERUF UND DAS TEAM VON AMBULANT EIFEL IN KELBERG FÜR SIE GENAU RICHTIG SIND.

Das Pflegeteam „ambulant Eifel“ wurde 2010 von Inhabe­rin Tanja Kracht in Kelberg gegründet. Mit zwei weiteren Mitarbeitenden ist sie gestartet, heute sorgen 37 Fach­kräfte für die hauswirtschaftliche und pflegerische Betreu­ung in der Region. Die „typischen“ Kunden und Patienten gibt es nicht. Geholfen wird hier allen – vom Baby bis zu Über-100-Jährigen, Menschen mit und ohne Behinderung. Der Wunsch-Azubi bei „ambulant Eifel“ sollte empathisch, kommunikativ und natürlich auch sympathisch sein. Ganz wichtig ist es, keine Scheu vor Menschen zu haben. Man kann es einfach mal ausprobieren – Tanja Kracht bietet jederzeit alles vom 1-Tages- bis zum Jahrespraktikum an. Der Weg vom Praktikum über eine Ausbildung bis zur Übernahme ist jederzeit möglich und erwünscht. Nur so kann dem Pflegenotstand entgegengewirkt werden. Die letzte Auszubildende hat im Juli 2021 ihre Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen und im August als Pflegefach­kraft im Unternehmen angefangen. Und die nächste ist schon wieder dabei: Die 18-jährige Melanie Diederich ist der jüngste Nachwuchs im Kelberger Pflegeteam.

Wie hat Dein Weg bei „ambulant Eifel“ begonnen?
Ich habe zuerst ein Jahrespraktikum gemacht und mich dabei im Team sehr wohl gefühlt. Dann war eigentlich klar, dass ich hier auch meine Ausbildung machen will.

Was sollte ein Azubi Deiner Meinung nach in diesem Beruf an Fähigkeiten haben?
Der Spaß am Umgang mit Menschen ist total wichtig in der Pflege. Natürlich sind Genauigkeit und Pünktlichkeit auch gefragt. Außerdem sollte man flexibel auf immer neue Situationen reagieren können.

Warum genau dieser Ausbildungsberuf?
Mich begeistert und fasziniert, dass die Menschen durch uns zu Hause wohnen bleiben können und trotzdem alle Hilfe bekommen, die sie benötigen und auf die sie angewiesen sind. Das können wir auch in diesen besonderen Zeiten leisten, denn Corona hat auf uns in der Ausbildung und auch im Alltag kaum Auswirkungen. Hygiene war bei uns immer schon wichtig.

Wie ist die Ausbildung in der Berufsschule?
Ich besuche im Blockunterricht die Pflegeschule in Daun. Das ist eine Einrichtung des Kath. Bildungsnetzwerkes für Pflegeberufe Eifel-Mosel. Ausgebildet wird hier entsprechend der 2020 eingeführen generalistischen Pflegeausbildung für Kranken-, Alten- oder Kinderkrankenpflege. Dabei lerne ich alle Bereiche der Pflege kennen und arbeit mit Menschen aller Altersstufen vom Säugling bis zum Senior.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?
Der typische Arbeitstag startet im Büro. Dort treffe ich mich mit der Kollegin, die ich an diesem Tag begleite. Im Büro holen wir dann zuerst das ganze Material, was wir für den Tag benötigen, natürlich auch Handschuhe und Desinfekti­ onsmittel und den Autoschlüssel. Dann fahren wir von Patient zu Patient und versorgen jeden nach seinen Bedürf­ nissen – das kann waschen sein, Hilfe bei der Insulin-Injek- tion, Arzneimittelgabe, Kompressionsstrümpfe anziehen oder auch hauswirtschaftliche Unterstützung.
Wie geht es nach der Ausbildung für Dich weiter? Durch die generalistische Ausbildung kann ich mich dann frei entscheiden, in welchem Bereich ich arbeiten möchte – der Abschluss ist sogar EU-weit anerkennt. Im Moment kann ich mir aber gut vorstellen, in der ambulanten Pflege und bei „ambulant Eifel“ zu bleiben!

www.ambulant-eifel.de

Gut zu wissen:

Beruf: Pflegefachkraft
Empf. Schulabschluss: Mittlere Reife
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ausbildungsgehalt (1. Lehrjahr): 1.165 €
Von Vorteil: Empathie, Kommunikationsfreude, offenes Auftreten

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