MIT DIESEL IM BLUT DEN KINDHEITSTRAUM ERFÜLLT

PASCAL LINDNER HATTE SEINEN TRAUMBERUF SCHON LANGE IM BLICK. ER SETZT MIT SEINER AUSBILDUNG ALS BERUFSKRAFTFAHRER EINE FAMILIENTRADITION FORT UND HAT MIT DER SPEDITION GRÄFEN DEN IDEALEN ARBEITGEBER GEFUNDEN.

Der 26-jährige David Gräfen steht in den Startlöchern als Nachfolger des familieneigenen Unternehmens, das sein Großvater Josef Gräfen 1946 in Daun-Rengen gegründet und 1989 an Davids Vater Hans-Josef Gräfen übergeben hat. Danach erfolgte die Verlegung nach Nerdlen – zusätzlich gibt es noch Standorte in Kaisersesch und Andernach.

Hier wird jeden Tag viel bewegt: Mehr als 40.000 qm Lagerfläche insgesamt, ein großer Fuhrpark, 200 Mitarbeiter und aktuell 48 Auszubildende – die meisten werden Berufskraftfahrer/-in, einige auch Fachkräfte für Lager­logistik oder Kaufmann/-frau für Spedition und Logistik-­Dienstleistung. Die Übernahmequote ist sehr hoch. David Gräfen hat klare Vorstellungen: „Wir wollen den jungen Menschen aus unserer Region eine Chance geben, einen Ausbildungsplatz zu erhalten und so auch die Deckung des eigenen Fachkräftebedarfs sichern. Für jeden finden wir einen individuellen Weg, die Azubis sollen mit uns erwachsen werden. Praktikanten sind willkommen – unsere Mitarbeiter gewähren gerne Einblicke in ihren Berufsalltag.“ Pascal Lindner ist 20 Jahre alt und macht eine Ausbildung als Berufskraftfahrer bei der Spedition Gräfen.

Wie ist die Idee entstanden, Berufskraftfahrer werden zu wollen?
Mein Vater ist seit 30 Jahren Berufskraftfahrer, meine Mutter ist auch früher gefahren und auch mein Opa hat den Beruf ausgeübt. Diesel liegt mir also im Blut. Ich habe schon als Kind gesagt, dass ich Berufskraftfahrer werden will.

Hast Du sofort nach der Schule Deine jetzige Ausbildung begonnen?
Nein. Nach dem Abschluss der Realschule habe ich erst eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker angefangen. Aber das war jeden Tag gleich, zu eintönig und ich habe es abgebrochen. Und dann gesagt: Es ist egal, was alle sagen, ich werde jetzt Berufskraftfahrer. Die Spedition Gräfen habe ich über einen Freund – und jetzigen Arbeitskollegen – kennengelernt. Er hat immer wieder von dem Job erzählt. Und es hat geklappt – jetzt lerne ich meinen Traumberuf.

Wie sieht bei Dir ein normaler Arbeitstag aus?
Ein typischer Arbeitstag beginnt um 7 Uhr, aber ich bin eigentlich immer schon früher hier. Da nehme ich mir erst mal Zeit für einen Kaffee und fange an: LKW vorbereiten, Abfahrtskontrolle, Tanken, Rollkarte abholen, Laden und dann geht es los auf die Straße. Abends bin ich wieder zu Hause – ich mache Stückgut, das sind nur Tagesfahrten.

Wie oft bist Du in der Berufsschule?
Die Berufsschule ist in Gerolstein und da habe ich Blockunterricht. Das heißt durchschnittlich 6 bis 7 Wochen Schule und dann 3 bis 4 Monate im Betrieb.

Welche Eigenschaften braucht man als Berufskraftfahrer-Azubi?
Als Azubi sollte man ein Mensch sein, der früh aufstehen kann und früh
aktiv ist. Und man sollte Flexibilität mitbringen. Kein Tag ist wie der andere, mal dauert er 9 Stunden, mal 6. Es kann immer was dazwischen­kommen, genauso kann etwas super gut laufen.

Was gefällt Dir besonders gut?
Besonders Spaß macht es mir, wenn man nette Kunden hat, zu denen man das Stückgut liefert, die einem dann auch mal einen Kaffee anbieten. Man hat auch oft Kunden, die kommen einem entgegen, die helfen einem.

Begegnen Dir viele Vorurteile über Berufskraftfahrer?
Ja, die gibt es natürlich. Aber es ist das komplette Gegenteil. Klar gibt es noch Fernverkehr, doch länger als 2 Tage ist hier kaum noch jemand unterwegs. Man ist hier abends meistens wieder zu Hause.

Wie geht es weiter nach der Ausbildung?
Ich bin gerne hier, möchte hier bleiben und habe viele Möglichkeiten bei der Spedition Gräfen. Ich kann Weiterbildungen machen und mein Ziel ist der Meister. Aber erst einmal will ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen.

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