STUDIUM IM BLICK UND SCHAUFEL IN DER HAND

MARCEL MÜLLER STAMMT AUS WIERSDORF BEI BITBURG UND IST BEWUSST IN DER EIFEL GEBLIEBEN. BEI DER HTI BAU GMBH NUTZT ER SEINE AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN UND VERBINDET OPTIMAL THEORIE UND PRAXIS.

Wolfgang Meier ist ein „typischer Eifeler Jung“ und seit 1995 geschäftsführender Gesellschafter der HTI Bau GmbH. Der Name sagt schon alles: H steht für Hochbau, T für Tiefbau und I für Ingenieurbau. 2000 wurde der Firmen­sitz in das Industriegebiet Daun-Pützborn verlegt, wo HTI heute ca. 80 Beschäftigte hat, darunter 10 Auszubildende, von denen drei ein Duales Studium absolvieren.

Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens sind vor allem Straßen- und Tiefbau, aber auch Hoch- und Inge­nieurbau, Brückenbauten, Kläranlagen oder Hochbe­hälter. Entsprechende Ausbildungsplätze gibt es in den Bereichen Straßenbauer/-in, Maurer/-in, Stahlbetonbauer/-in, Baugeräteführer/-in, Baumaschinenschlosser/-in und Kaufmann/-frau für Büromanagement. Wolfgang Meier verfolgt da eine ganz klare Linie: „Nach der Aus­bildung bei HTI werden zu 99% die Leute übernommen. Wir bilden aus, um langfristig zu beschäftigen und sehen, dass junge Menschen gerne mit jungen Menschen ar­beiten. Das ist auch ein Teil unserer Strategie, möglichst die Altersstrukturen jung zu halten.“ Marcel Müller hat diese Chancen erkannt und genutzt. Er ist Dualer Student bei der HTI GmbH in Daun und absolviert an der Hochschule Trier das Bachelor-Studium Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Straßenbau.

Wie hast Du Deinen Ausbildungsbetrieb gefunden?
„Ich habe mich online bei der Handwerkskammer Trier erkundigt, welche Unternehmen in der Region das Duale Studium anbieten. Dann habe ich mich nach dem Abitur bei HTI beworben und konnte direkt studieren.“

Was ist der Vorteil des Dualen Studiums?
„Das normale Studium finde ich ziemlich trocken und handwerkliche Arbeit hat mir immer schon Spaß gemacht. Deshalb wollte ich das gerne verbinden. Positiv ist, dass man die Studieninhalte direkt jeden Tag in der Praxis umsetzen kann. Man wird auch ernst genommen von den Kollegen, weil alle wissen, dass man das Wissen nicht nur theoretisch beherrscht, sondern ‚von klein auf‘ auch mit der Schippe in der Hand im Graben gestanden hat.“

Wie ist das Duale Studium zeitlich aufgebaut?
„Zuerst kommt die überbetriebliche Ausbildung in der Handwerkskammer, der Berufsschule und im Betrieb. Nach 1,5 Jahren startet dann das Studium gemeinsam mit den Vollzeitstudenten. Währenddessen war ich immer nur in den Semesterferien im Betrieb und auch in der Handwerkskammer. Anfang des Jahres hatte ich meine Ausbildung abgeschlossen, wäre dann eigentlich nur in der Hochschule gewesen. Ich bin aber seitdem Werkstudent bei HTI und habe damit weiterhin meine Zeiten im Unternehmen und der Berufspraxis.  Das ist mir wichtig.“

Was sind Deine Perspektiven bei HTI?
„Nach dem Studium werde ich meine eigenen Baustellen leiten und den ganzen Ablauf koordi­nieren. Ich bin jetzt im letzten Semester, werde mein Studium mit der Bachelor-Arbeit abschließen und dann mit dem Master an der Hochschule Trier weitermachen. Als Werkstudent bleibe ich HTI auch während des Master-­Studiums erhalten. Für mich soll es hier weitergehen.“

Würdest Du diesen Weg nochmal gehen?
„Ja. Ich würde auf jeden Fall das Duale Studium nochmal wählen. Man fängt von unten an und ist direkt nach dem Studium einsatzbereit. Ich weiß, was die Theorie in der Praxis auf der Baustelle bedeutet. Man wird nicht nach dem Studium ins kalte Wasser im Betrieb geworfen. Positiv ist auch das Ausbildungsgehalt. Man muss sich nicht mit Aushilfsjobs über Wasser halten, sondern kann sinnvoll sein Geld verdienen und dabei auch noch was lernen.“

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